Zum Waldkindergarten: "Erst die Fakten, dann die Moral“

Freitag, 14.02.2020

Wolfgang Goschenhofer zum Waldkindergarten "Erst die Fakten, dann die Moral“

Auch im Wahlkampf brauchen wir Fairness und Zeit zum Zuhören

In den Rieser Nachrichten vom 12.Februar hieß es, Stadträtin Rita Ortler echauffierte sich zu Beginn einer Stadtratsitzung darüber, dass der grüne OB-Kandidat letzte Woche bei der Podiumsdiskussion im Klösterle behauptet habe, er hätte praktisch im Alleingang den Fortbestand des Waldkindergartens An der Alten Bürg gesichert. Weiter wird der amtierende Oberbürgermeister Hermann Faul damit zitiert, dass es letztendlich die Stadt war, die den Kindergarten gerettet hat.

„Ich bin den RN dankbar, dass die Podiumsdiskussion in gesamter Länge auf YouTube angesehen werden kann. Erst die Fakten, dann die Moral,“ so Wolfgang Goschenhofer und er zitiert sich wörtlich:

„Ich habe es in den letzten Wochen geschafft zum Beispiel den Waldkindergarten an der Alten Bürg weiterhin aktiv zu halten. Es stand eine Schließung des Kindergartens bevor und mit aller Energie (…) und mit viel Hintergrundgesprächen auf der politischen Seite, konnten wir es gemeinsam schaffen, dass es weiterhin den Kindergarten gibt.“

Hermann Faul bestätigte im Interview mit den RN, dass der Fraktionsvorsitzende ihn auf die dortigen Probleme aufmerksam gemacht habe. „Meine Forderung bereits im November an ihn war, dass eine Schließung in Zeiten von langen Wartelisten auf keinen Fall geschehen darf. Der Kindergarten ist neben den anderen Einrichtungen eine Bereicherung bei der Kinderbetreuung in Nördlingen. Die Stadt müsse auf den Träger, den Rot-Kreuz-Kreisverband zugehen mit dem Ziel einen Konsens zu erreichen. Und dieses Ziel konnte letzte Woche mit einstimmigem Stadtratsbeschluss erreicht werden.“ machte Wolfgang Goschenhofer deutlich.

„Genau darauf habe ich mich im Klösterle auch bezogen, dass wir es schlussendlich gemeinsam geschafft haben. Gemeinsam mit allen Beteiligten, dem BRK, OB, Verwaltung und Stadtrat - genau das war mir wichtig zu sagen.

Es sind etliche Tage seit der Podiumsdiskussion verstrichen, in denen das Video online angesehen werden konnte und es gab etliche Gelegenheiten mit mir darüber zu sprechen. Es ist für mich daher nicht nachvollziehbar, dass es zu dieser nicht gerechtfertigten Kritik ohne meine Anwesenheit zu Beginn der Finanzausschusssitzung kam.

Ich wünsche mir sowohl vor, als auch nach Wahlen mehr Fairness und Zeit zum gegenseitigen Zuhören.“

Unter diesem Link finden Sie Wolfgang Goschenhofers Statement während der Podiumsdiskussion.

Tags: